Ein so genannter «Power-Teller» wie beispielsweise von Dr. Neal D. Barnard (Professor für Medizin, Washington) empfohlen, beinhaltet zu je einem Viertel Früchte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide. Zwei dieser Malzeiten pro Tag kombiniert mit Intervallfasten lassen überflüssige Kilos purzeln und aktivieren die Hirnzellen. Die auf diesem Blog aufgeführten Bücher wie «Powerfoods für das Gehirn», «Raus aus der Käsefalle“ und «The Vegan Starter Kit» beschreiben einzelne Themen dieses Beitrags ausführlich. Gespräche mit Fachleuten, Bücher, Blogbeiträge, Influencer auf Youtube motivierten mich, diese auch in diesem Blog aufzunehmen. Immer offen für Kritik oder Anmerkungen natürlich.

Wer sich beispielsweise bei niedrigem Budget auch bezüglich Ernährung etwas einschränken muss, ist als Veganer gut beraten. Ohne Fleisch und Käse, mit wenig ÖL und wenig Alkohol reduzieren sich die Ausgaben. So kann man evt. ab und zu auf frisches Biogemüse ausweichen und sich ein paar Nüsse und Kerne für den Salat leisten. Auch auf Algen basierende Omega 3-Tabletten als Lebensmittelzusatz sind keine unmögliche Budgetbelastung mehr.

Eine fettarme Ernährung wird auch von Neal D. Barnard ausführlich thematisiert. Wichtig dabei sei das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3, das mit tief gehaltenen gesättigten Fetten einfach zu verbessern ist. So sind Nüsse und Kerne zwar gesund aber nicht in rauen Mengen, eine Hand voll pro Tag reicht. Wie bereits in Ernährungsfazit, Teil 2, erwähnt, sollen Öle sparsam angewendet werden. Um ein noch besseres Omega 3 Verhältnis zu erreichen, experimentiere ich derzeit mit ein bis zwei Omega 3- Tabletten auf Algenbasis. Übrigens, der in diesem Zusammenhang viel erwähnte Fisch liefert zwar Omega 3-Fette, jedoch zu fünfundachtzig Prozent weniger gute und meistens leider auch Giftstoffe.

Wer sich fettarm ernährt, was eine Umstellung bedeutet, wird bald feststellen, dass sich Gewicht und Cholesterinwerte normalisieren. So haben Leute mit Idealgewicht meistens auch gute Blutwerte. Die Cholesterinwerte werden in diversen Studien auch mit Alzheimer-Krankheit oder verminderten kognitiven Fähigkeiten in Verbindung gebracht. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass man sich mit weniger Gewicht geistig aktiver fühlt. Um die Cholesterinwerte tief zu halten, habe ich angefangen, Öle insbesondere bei der Zubereitung von Salatsaucen sehr sparsam anzuwenden. Mich vermehrt auf Apfel- oder Rotweinessig und Gewürze zu konzentrieren. Braten kann man ebenfalls mit wenig aber qualitativ hochwertigem Öl.

Meine geliebten Cashews wirken zwar kurzfristig wie Schokolade als Antidepressiva. Aus persönlicher Erfahrung infolge Gewichtszunahme dennoch nicht für den häufigen Konsum empfehlenswert. Zudem haben Wahlnüsse, Kerne, Pekannuss oder Pistazien gemäss Studien eine positivere Wirkung auf das Gedächtnis.

Getränke mit Alkohol aber auch alkoholfreie Biere lassen mich persönlich träge werden. Viele renommierte Studien empfehlen das berühmte Glas Rotwein für die Herzgesundheit, sogar gegen Alzheimer-Krankheit. Neal D. Barnard hat in seinem Buch «Powerfoods für das Gehirn» eine gute Erklärung, weshalb Alkohol keine gute Idee sei und man ohne sehr wahrscheinlich besser fahre. So sei Trauben- oder Blaubeersaft vorteilhafter. In Anbetracht des hoch konzentrierten Zuckers in Fruchtsäften aus meiner Sicht einmal pro Woche.

Weshalb auf Alkohol verzichten? Nichts ist für die Gesundheit im Allgemeinen und vor allem für die kognitiven Fähigkeiten besser als regelmässig, ausreichend und gut zu schlafen. Alkohol fördert zwar das Einschlafen, kann aber Auslöser für unruhigen Schlaf und unerwünschte Wachphasen sein. Mit der Schlaf-App «Sleep Watch» habe ich mich getestet. Die Messdaten wiesen nach Alkoholkonsum regelmässig einen qualitativ schlechteren Schlaf aus.

Ebenfalls aus eigener Erfahrung ist von Koffein und Grüntee abzuraten. Nach Absetzung dieser Genussmittel hat sich das Einschlafen und meine Schlafqualität deutlich verbessert. Auch wenn es viele Studien bezüglich positiver Auswirkungen von Koffein gibt, die Nebenwirkungen auf die Schlafqualität sind prioritär.

Natürlich gilt, wer sich tagsüber bewegt kann abends besser einschlafen. Weiter hemmt Eiweiss die Serotoninproduktion. Ein wesentlicher Faktor bei Einschlafproblemen. Kohlenhydrate hingegen unterstützen die Serotoninproduktion. So sollte abends auf Proteinshake, Tofu und Hülsenfrüchte weitgehend verzichtet und wenn nötig auf wenig Pasta oder Brot ausgewichen werden. Generell versuche ich zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr zu essen. Ein Beruhigungstee oder Wasser sind gute Einschlafhilfen.

Ein entgifteter Körper funktioniert besser. Wer sich über Jahre mit Junkfood ernährte oder Medikamente einnehmen musste, tut gut daran, sich mit Fasten zu beschäftigen. Intervallfasten ist einfach, tagelanges Fasten braucht Vorbereitung und Zeit. Rohkost, ketogene Kuren oder Entgiftungen mit Schwefel finde ich spannend. Dennoch priorisiere ich das Fasten. Meiner Ansicht nach verbessern sich die kognitiven Fähigkeiten nach körperlicher Entgiftung merklich. In vielen Büchern und Videos wird auf die heilende Wirkung von Ketonen auf das Gehirn hingewiesen. Bereits nach drei Fastentagen ist die Keton-Konzentration im Gehirn auf maximaler Höhe. Es braucht also nicht zwingend Marathon-Kuren. Kurze, gut vorbereitete Fastenzeiten ergeben nahezu dasselbe Resultat.

Bezüglich Nahrungsmittelergänzung wie beispielsweise Multivitamintabletten, sollte darauf geachtet werden, dass kein Zink, Kupfer oder Eisen enthalten sind. Persönlich vermeide ich den Konsum von Getränken in Aluminiumdosen. Aluminium benötigt der menschliche Organismus nicht. Zink, Kupfer und Eisen zwar schon aber sorgfältig dosiert. Der Körper kann metallische Substanzen besser durch grüne Gemüse und Salate aufnehmen und regulieren. So kann falsch dosiertes Eisen dem Gehirn schaden. Metalle rosten und vernichten Hirnzellen. Vorsicht ist also angezeigt. Zink, Kupfer oder Eisen sollten nur bei ausdrücklicher ärztlicher Empfehlung ergänzt werden.

Im Buch «Powerfoods für das Gehirn» wird für alle Altersstufen und Ernährungsformen empfohlen, Vitamin B12 zu supplementieren. Vitamin E habe ebenfalls einen positiven Einfluss auf das Gedächtnis. Bei ungenügendem Konsum von Beeren und Trauben verwende ich das Mulitvitamin-Produkt von Foodspring. Burgerstein Multivitaminprodukte sind Varianten, wobei «TopVital» Zink enthält. Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, sind evt. Vitamin D-Zusätze nötig und regelmässige Kurzaufenthalte an der Sonne unabdingbar.

Sport und allgemeine Bewegung sind Voraussetzung für geistige Aktivität. Persönlich trainiere ich meine geistigen Fähigkeiten so oft wie möglich mit der «Gehirnjoggingapp Elevate». Lesen, neues lernen und sich unterschiedlichen Erfahrungen stellen haben einen entscheidenden Einfluss auf die geistige Gesundheit. Unter der Rubrik «Ressourcen» werden auf diesem Blog fortlaufend «Apps» sowie positive und negative Aspekte zum Thema «kognitive Fähigkeiten» vorgestellt.

Passend zur Thematik «fettarme Ernährung» sowie «Getränke ohne Alkohol» sei die «App Headspace» und die Achtsamkeit erwähnt. Betreffend Meditation bin ich aufgrund eigener Erfahrungen vorsichtig. Zehn Minuten täglich sind ausreichend, um den Alltag nicht aus den Augen zu verlieren und bewusster, beispielsweise eine Ernährungsumstellung in Angriff nehmen zu können.


    1 Response to "Ernährungsfazit Teil 3 Gesunde Ernährung ist Gesundheitsprävention für Körper und Seele, Balsam für das Gedächtnis und budgetfreundlich"

hinterlasse einen Kommentar

Deine Mailadresse wird nicht publiziert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .